Ein Referenzprojekt: Serverkonsolidierung in der AEMDie AEM-Anhaltische Elektromotorenwerk Dessau GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit langer Tradition. Hauptgeschäftsfeld der AEM ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Drehstrom-Asynchronmotoren und Drehstrom- Synchrongeneratoren im mittleren Leistungsbereich. Die AEM wird bereits seit vielen Jahren von der deflex IT in allen Fragen rund um die IT betreut.Die alte Systemlandschaft in der AEMWie in vielen Unternehmen ist auch die Serverinfrastruktur in der AEM historisch gewachsen. In mehr als 15 Jahren ist diese immer wieder um neue Komponenten erweitert worden, um neuen Anforderungen gerecht zu werden.Wie bei allen Systemen, die kontinuierlich erweitert werden, nimmt die Integrationsreichweite Stück für Stück wieder ab und es bilden sich immer neue „IT-Systeminseln“ um das Kernsystem. Das Ergebnis ist ein heterogenes Softwaresystem mit mehreren unterschiedlichen Betriebssystemen, die alle für sich, aber nicht zusammenarbeiten. Genau das Gegenteil ist eigentlich das Ziel jeder IT-Abteilung. Die Wartung und das Aufrechterhalten der Funktionsfähigkeit bei einem derartigen System werden immer aufwändiger und schwieriger. ![]() Da das System mehrere Schwachstellen (siehe Infobox) hatte, war es Zeit für einen Schnitt und ein komplettes Redesign der Systemlandschaft. Welche Anforderungen bei der Neukozeption berücksichtigt werden mussten erfahren Sie in der Infobox. Die neue SystemlandschaftNach Monaten der konzeptionellen Vorarbeit in Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung der AEM konnte direkt im Anschluss der Aufbau neuen Server- und Netzwerktechnik beginnen und die ersten Integrationstests konnten stattfinden.![]() Als Basis der neuen Systemlandschaft haben wir uns für ein Storage-Area-Network (SAN, dt. Speichernetzwerk) entschieden, in dem die Festplattensubsysteme ("DSS1" und "DSS2") über ein Netzwerk an die restlichen Server angebunden werden, d. h. die Festplatten sind nicht mehr direkt in jedem Server verbaut, sondern sie befinden sich in einem zentralen Speicherserver. Der zweite Baustein ist eine Virtualisierungsplattform. Dazu wurde auf zwei physischen Servern ("pServer1" und "pServer2") eine Art Minibetriebssystem (Hypervisor) installiert, das den zu installierenden virtuellen Softwareservern (z. B. einem Windows Server®) abstrakte, virtuelle Hardware (CPU, RAM, Netzwerkkarten etc.) vorgaugelt und diese so von der eigentlichen Hardware des physischen Servers isoliert. Da mehrere betriebswirtschaftliche Anwendungen in der AEM ein Windows Server System TM erfordern, haben wir uns für Microsoft® Windows Server® 2008 als Serverbetriebssystem entschieden. Welche Windows Server® als virtuelle Server installiert wurden, erfahren Sie in der Infobox "Softwareserver". Den dritten Baustein bildet das vollredundante Kernnetzwerk. Es besteht aus zwei identischen Switchen, die gleichzeitig als SAN- und LAN-Switche fungieren und zwei identischen Routern in Master/Slave-Konfiguration. So wird sichergestellt, dass bei Ausfall einer Komponente das Netzwerk ohne Beeinträchtigung und ohne notwendigen manuellen Eingriff automatisch weiter funktioniert. Ein Verbindungsabbruch hätte an dieser systemrelevanten Stelle fatale Folgen. Zusätzlich wurde ein weiterer physischer Sever installiert, der für die zentrale Sicherung sämtlicher Unternehmensdaten auf Magnetband verantwortlich ist und bei einem Stromausfall, in "Absprache" mit den Notstromakkus das ordnungsgemäße Herunterfahren aller anderen Server koordiniert, bevor er sich selber "schlafen" legt. Von der deflex IT durchgeführte Aufgaben
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